Hier seht Ihr meinen Lieblingsschauspieler - Ed O'Neill. Besser bekannt als Al Bundy.

Al Bundy (gespielt von: Ed O’Neill; synchronisiert von: RŘdiger Bahr)     FRAGE 2 !!!
Al, das nicht unbedingt anerkannte Oberhaupt der Familie, ist ein ehemals erfolgreicher Footballspieler an der fiktiven Polk High School in Chicago. Auf der Position des Fullback (mit der Nummer 33) spielend erzielte er einst „vier Touchdowns in einem Spiel“ – eine Geschichte, die er in vielen Folgen der Serie erzählt. Zudem gewann er mit Polk High die Chicagoer Stadtmeisterschaft von 1966 nach einer ungeschlagenen Saison und war dabei, mit einem Sportstipendium an einem College zu studieren – bis er Peggy Wanker kennen lernte, diese schwängerte (das mehrfach benutzte Kondom platzte) und heiratete. Daraufhin sah er sich gezwungen, seinen Ferienjob als Damenschuhverkäufer in „Gary's Shoes and Accessoires“ zum Hauptberuf zu machen. Deswegen betrachtet Al sowohl „Peg“ als auch seine beiden Kinder Kelly und Bud als größtes Übel seines Lebens, eine Ansicht, die er der eigens publizierten Lebensweisheit „Heirate nie!“ zu Grunde legt („Ich komme mir vor wie eine Schifffahrtsgesellschaft, deren Tanker eine Umweltkatastrophe ausgelöst hat: Ein ungewollter Erguss und ich zahle bis ans Ende meiner Tage.“). Kleine Freuden wie sein Dodge, sein Tittenmagazin („Big 'Uns“), sein Klo (eine Original-Ferguson), Bier, Bowling, ein saftiges Steak (eher selten, da Peggy eigentlich nie kocht) oder der Besuch der lokalen Nacktbar („The Jiggly Room“) halten dabei seinen Lebenswillen soweit aufrecht, dass er keinen Suizid begeht. Auch das Beleidigen dicker Kundinnen im Schuhladen bereitet ihm Freude („Ich verkaufe Schuhe nicht des Geldes wegen. Ich bin hier, um dicke Frauen zu foltern.“).

Al Bundy ist ein bis zur Lächerlichkeit patriotischer Amerikaner, der einen über 30 Jahre alten und schrottreifen Dodge fährt, der aus Geldmangel nie gewaschen und gewartet wird, der jedoch über japanische Autos lästert, die Franzosen hasst und wider jede Vernunft an altmodischen Werten der Gesellschaft festhält. So arbeitet er für einen lächerlichen Lohn, der es ihm gerade eben ermöglicht, seine Familie zu ernähren und nimmt dafür Hohn, Spott und Demütigungen sogar aus der eigenen Familie in Kauf. Andererseits ist er wie auch seine Familie keineswegs abgeneigt, diese höheren Ideale zu vergessen, wenn es um seinen eigenen Vorteil geht: so klaut er beispielsweise regelmäßig den Nachbarn Steve bzw. Jefferson und Marcy die Zeitung oder das Benzin aus dem Mercedes.

Dennoch weiß Al sich im Notfall rührend um seine Familie zu kümmern: So ist er unter anderem darum bemüht, dass Tochter Kelly durch ihre Freunde nicht in schlechte Kreise gerät (er schlägt ihre Besucher regelmäßig zusammen und lässt sie gegen Wände oder die Haustür laufen), Sohn Bud nicht dieselben Fehler wie er selbst begeht und Frau Peggy im äußersten Fall der Fälle auch das bekommt, was sie wirklich will - egal, ob es sich dabei um Sex oder bloß um Geld handelt. Auch kümmert er sich in der Folge Al und Kelly allein zu Haus rührend um seine kranke Tochter (auch wenn sie dies schamlos ausnutzt) und opfert notgedrungen dafür sein ganzes Peggy-freies Wochenende.
Mit seinen Freunden, die ebenfalls gefrustete Verlierer sind, gründet Al den Verein NO MA'AM, dessen Vorsitzender er selbst ist. Dieses Akronym (engl. no 'nein' bzw. 'kein(e)' und engl. Ma'am, eine Anrede für Frauen) steht für engl. National Organisation of Men Against Amazonian Masterhood 'Nationale Organisation von Männern gegen Amazonen-Machtausübung'.


www.Highwayman-on-Tour.de Mit dem Motorrad nach Gro▀britannien und Irland.