10 Jahre "Highwayman on Tour". (1996 - 2006). Jubiläumsfahrt nach Wales im Jahre 2006.
Bersenbrücker Kreisblatt
22                     Lokales                        Samstag, 29. Juli 2006

 
Mit dem "Highwayman" auf Tour

Wolfgang Göwert organisiert Motorradreisen.     Ein Bericht von: Thomas Oeverhaus

ANKUM. Ein Motorrad und Großbritanniens markante Landschaft: Diese Kombination ist für Wolfgang Göwert aus Ankum mehr als nur eine Leidenschaft. Seit nunmehr zehn Jahren organisiert der 48-jährige Motorradtouren auf die Insel und hat dort im Laufe der Zeit Land und Leute schätzen gelernt.


Cheers! Wolfgang Göwert traf "Mister Guinness" höchstpersönlich in einem typisch irischen Pub.

Bevor Wolfgang Göwert alias "Highwayman" - 1996 seine erste Tour per Zweirad in Richtung Britannien startete, hatte er schon als Reisebusfahrer viele Jahre Fahrten auf die Insel mitgemacht. Regelmäßig im Mai starten seit nunmehr zehn Jahren die stabsmäßig;ig organisierten Mehrtagestouren nach England, Schottland, Wales und Irland. Die langjährige Insel-Erfahrung und sein fließendes Englisch kommen Wolfgang Göwert dabei zugute. Nicht unbedingt nur die großen Metropolen und Sehenswürdigkeiten stehen bei den Touren im Mittelpunkt, vielmehr sorgen klein, aber feine Ortschaften, und nicht zuletzt die malerischen grünen Landstriche à la Rosamunde Pilcher immer wieder für Staunen. ;Egal ob Loch Ness, Edradour mit der kleinsten schottischen Whisky-Brennerei, Lake-District und Stonehenge in England, das nur zu Fuss erreichbare Piratennest Clovelly in Wales oder die 200 Meter steil abfallende Küste "Cliff's of Moher" in Irland. Großbritannien hat tolle Sehenswürdigkeiten zu bieten; so Wolfgang Göwert.

Bis zu 15 Teilnehmer aus Ankum und Umgebung machen sich Jahr für Jahr mit bepackten Motorrädern auf den Weg, um unter der Regie Göwerts die Insel zu erkunden. In diesem Jahr ging die Reise in Richtung Südengland und Wales. ;Die meisten sind nach der ersten Reise so begeistert, dass sie auch an den Folgetouren teilnehmen; freut sich der "Highwayman". Nach den Tagesetappen trifft man sich oft zu einem geselligen Abend in einem Pub mit den Einheimischen, die den Gästen aus Deutschland immer wieder gute Tipps und Hinweise für den weiteren Reiseverlauf geben. ;Die Gastfreundschaft auf der Insel ist schon wirklich etwas Besonderes; weiss Göwert aus langjähriger Erfahrung. Auf seinen zahlreichen Touren hat er mit vielen Einheimischen Freundschaft geschlossen. Gegenbesuche sind an der Tagesordnung.

Bei den motorisierten Zweirädern die mit auf "grosse Fahrt" genommen werden, handelt es sich fast ausschließlich um Reisemaschinen, die von "älteren" Tourenfahrern gelenkt werden. Also nichts für halsbrecherische Jungspunde auf hochgezüchteten Rennmaschinen, denn: "Das Motto unserer Fahrten lautet immer: Reisen, nicht rasen" stellt der Ankumer klar. Kleinere (mitunter auch größere) Pannen an den Krafträdern sorgen aber auch einmal für eine Unterbrechung der Tour. Als vor Jahren in Irland an Göwerts Maschine ein Reifen schlappmachte und er nach erfolgter Instandsetzung den Preis für die Reparatur erfragte, bekam er zur Antwort: Kein Geld, mein Freund, aber wenn du zu Hause bist, denk einfach an den freundlichen Iren!" Die Herzlichkeit der Einwohner hat es dem "Highwayman" ohnehin angetan. "überall werden wir freundlich aufgenommen. Die Begeisterung der Leute an der Strasse, wenn unsere Kolonne vorbeifährt, ist fantastisch.


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Highwayman-on-Tour.de Mit dem Motorrad nach Großbritannien und Irland.