Verhalten bei Kolonnenfahrten!       Jeder ist für seinen Hintermann verantwortlich, d.h. sollte jemand merken, das sein Hintermann fehlt, bleibt er spätestens beim nächsten Abbiegen stehen bis der Fehlende wieder aufschließt.
Verhalten bei Kolonnenfahrten!

 Obwohl die meisten schon viele Jahre lang den Führerschein haben, hat mir die Erfahrung gezeigt, daß das Verhalten bei Kolonnenfahrten doch ein Thema ist,
 das nicht unbedingt jedem geläufig ist (nämlich Teamarbeit). Aus diesem Grunde möchte ich die wichtigsten Sachen hier noch einmal ansprechen. Die einmal
 festgelegte Reihenfolge der Fahrzeuge, wird für die gesamte Fahrt beibehalten. Mein Vorschlag: Fahrer mit wenig Erfahrung im “Linksfahren“ hinter mir.
 Erfahrene England-Fahrer zum Schluß. Wechsel nach Absprache natürlich jeder Zeit möglich. Es wird versetzt zum Vordermann gefahren. Immer im Wechsel,
 (links, rechts). Ich selbst werde auf geraden Strecken oder wenn die Situation es erlaubt, ziemlich in der Mitte der Fahrbahn fahren und werde so von allen
 Mitfahrern gesehen. Innerhalb der Kolonne herrscht Überholverbot. Auf Sicherheitsabstände achten!

 Jeder ist für seinen Hintermann verantwortlich, d.h. sollte jemand merken, das sein Hintermann fehlt, bleibt er spätestens beim nächsten Abbiegen stehen bis
 der Fehlende wieder aufschließt. Sollte sich irgendwann ein PKW in die Kolonne gedrängt haben, spätestens an der nächsten roten Ampel läßt der vor dem
 PKW fahrende soviel Platz zu seinem Vordermann, daß der (oder die) hinter dem PKW fahrende(n), diesen überholen und sich wieder in die Gruppe einreihen.
 Dies ermöglicht uns gerade in der Stadt doch ziemlich dicht zusammen zu bleiben. Beim Überholen auf alle Nachfolgenden Fahrer achten und Ihnen ebenfalls
 die Möglichkeit zum Wiedereinscheren geben (Immer wieder Spiegel !!! Was macht mein Hintermann?) In Notfällen: Halten ohne den Verkehr zu behindern
 (Linker Fahrbahnrand!). In diesem Fall fährt einer bis zu mir nach Vorne um die ganze Kolonne anzuhalten. Ansonsten werde ich neben den Fotostops und
 Raucherpausen, ca. alle 150 Kilometer einen Tankstop einlegen. Das gibt dann jedem Gelegenheit auch irgendwelche Probleme etc. vorzubringen. Aber für das
 Wichtigste halte ich aber immer noch das Vorausschauende fahren. Wenn ich frühzeitig erkenne, daß mein Vordermann seine Geschwindigkeit verringert und
 ebenfalls schon reagiere, brauche ich nicht irgendwann wie ein Wilder in die Bremsen hauen um so den Fahrer hinter mir in Bedrängnis zu bringen. Umgekehrt
 muß jeder aber auch an seinem Vordermann dran bleiben. Wenn sich jemand zurückfallen läßt, diese merkt und dann wie ein Rennfahrer wieder aufschließt,
 werden die hinter ihm fahrenden das Nachsehen haben. Sollten diese Punkte beachtet werden, steht unserer gemütlichen Ausfahrt nichts mehr im Wege.



 Lücken schliessen in der Motorradgruppe

 Es kann immer vorkommen, dass vor einem Motorradfahrer eine Lücke entsteht, weil Jemand ausgeschert ist.  Es ist eine weitverbreitete
 gefährliche Unart, diese Lücke durch Seitwärtsverschieben zu schließen. Schon mehr als einmal haben sich Motorradtourteilnehmer so
 gegenseitig gefährlich behindert. Die korrekte Art, solche Lücken zu  schliessen, besteht im lateralen Verschieben, das heißt von hinten
 nach vorne auf ein und derselben Spur bleibend! Entsteht einmal im Konvoi eine Lücke, dann wird diese nicht seitwärts, sondern von hinten
 nach vorne aufgefüllt. Das heisst, das jeweils hintere Fahrzeug fährt nach vorne in die entstandene Lücke!



 Anhalten in einer Motorradgruppe

 Beim Anhalten vor Kreuzungen, Rotlichtampeln und anderen Hindernissen wird auf Zweierkolonne aufgeschlossen und der Abstand zum
 Vorderfahrzeug so kurz wie möglich gehalten, um ein schnelles Überqueren der Kreuzung zu ermöglichen!



Highwayman-on-Tour.de Mit dem Motorrad nach Großbritannien und Irland.